Es ist unbestritten: guter Inhalt und geschickter Aufbau sind die zentralsten Elemente eines gelungenen Online-Kurses. Enthält dieser Kurs Video-Sequenzen mit gesprochenem Kommentar, dann ist eine hohe Audio-Qualität ein Muss. Die Botschaft wird ja auf der Tonspur übermittelt und der Zuschauer – oder besser Zuhörer – soll nicht überfordert werden mit Nebengeräuschen, mit Rauschen, Summen, Pfeifen oder mit Echo im Raum.

Ich habe mich an die Produktion der passenden Audio-Qualität herangetastet. Meine ersten Aufzeichnungen habe ich mit dem internen Mikrofon des Laptops gemacht. Keiner meiner Laptops liefert ein befriedigendes Ergebnis. Auch nicht durch Nachjustieren der Einstellungen in der Software.

Die Audio-Qualität, welche mein Smartphone liefert, ist sehr gut. Doch leider impraktikabel, weil das Audio aus dem Smartphone und das Bild aus dem Screencast nur mit für mich untragbarem Aufwand zusammengebracht werden können.

Für Webinare verwende ich ein Headset. Damit kann ich auch recht gute Audio-Aufnahmen für die Videos produzieren. Doch gerade bei den vielen Videos des relationalen Datenbank-Trainings empfand ich das Kabel und das ständige Tragen des Headsets als störend. Und so habe ich letztendlich in ein USB-Sprechermikrofon mit einem Tischstativ investiert.

In diesem Video stelle ich die Mikrofone vor. Ziel ist nicht eine Produktempfehlung, sondern der direkte Audiovergleich, um Abwägen zu können, welche Verbesserungsmöglichkeiten in Bezug auf Audioqualität noch vorhanden sein könnten.

Fortsetzung folgt: Teil 3:  Mikrofon-Kauf – worauf achten