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KI im agilen Recruiting

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Am 9.9.2021 fand das Event “KI im agilen Recruiting – ein Realitätscheck” der Fachgruppe Lean, Agile and Scrum der swissICT statt.

Prof. Dr. Ana Fernandes (BFH) eröffnete die Vortragsrunde und präsentierte die Ergebnisse ihrer Forschung in ihrem Vortrag “Conscious and Unconscious Discrimination in Hiring: Fertility, Gender and Ethnicity Bias“. Ihre Untersuchungen zeigen, dass Frauen, bei denen davon auszugehen ist, dass sie in naher Zukunft schwanger werden, bei Bewerbungen um Teilzeitstellen diskriminiert werden.

Ursula Deriu (Tirsus) führte in ihrem Vortrag “Von der Allmacht der künstlichen Intelligenz” kurz in die technischen Hintergründe der KI ein. Prof. Dr. Mascha Kurpicz-Briki (BFH) stellte die Synthese her, und präsentiert die Ergebnisse ihrer Forschung im Vortrag “Gesellschaftliche Stereotypen in der KI – wie kommt es dazu?“. Anders als allgemein erwartet, ist KI heutzutage nicht immer nicht in der Lage, vorurteilsfreie Entscheidungen zu treffen. 

Die anschließende Diskussion mit den etwa 30 Teilnehmenden wurde von Jiri Lundak (Red Pill) moderiert und  zeigte auf, dass im HR bei der Auswahl der Kandidaten:innen auch Risikoüberlegungen angestellt werden. Zudem kristallisierte sich die Hoffnung heraus, mit Hilfe geeigneter automatischer Verfahren nicht nur zielsicher die besten Kandidaten:innen zu finden sondern auch Instrumente an die Hand zu bekommen, um die bestehenden Mitarbeiter:innen halten zu können. Die Ergebnisse der Forschung zeigen jedoch deutlich, dass die Realität diese Hoffnung noch lange nicht erfüllt. Außerdem herrschte bei den anwesenden HR-Spezialist:innen Einigkeit, dass KI-Tools dann schwieriger einzusetzen sind, wenn es darum geht, für Kandidat:innen einen Team-Culture-Fit herzustellen.


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